One Plaent. Joining Hands.
Klimagerechtigkeit und Friedensarbeit
10.30 – 13.30 | CASARCI
Begegnung mit François Kamate Kasereka und dem kongolesischen Liedermacher Valentin Mufila
Anhand von Fotos und der Musik von Mufila teilt Kamate seine Geschichte und tritt in Dialog mit dem Publikum.
Moderation: Stefano Petrungaro – Fondazione Alexander Langer Stiftung
Ab 12.00 Uhr Buffet
13.30 – 14.30 Spaziergang „Auf den Spuren von Alex"
15.00 – 18.15 | Stadttheater Sterzing
Demokratie, Ressourcenmanagement und soziale Gerechtigkeit
15.00 Einführung mit François Kamate Kasereka und David Hofmann – Fondazione Alexander Langer Stiftung
15.30 Vorführung des Dokumentarfilms Congo LUCHA (FR/ITA/EN) von Marlène Rabaud, 2018, Der Film erzählt vom gewaltlosen Kampf junger Aktivist*innen der Bewegung LUCHA (Lutte Pour Le Changement) für Demokratie, soziale Gerechtigkeit und die Einhaltung der Verfassung in der Demokratischen Republik Kongo.
16.30 Gespräch mit Katharina Crepaz – Fondazione Alexander Langer Stiftung, Sheila Romen, Marco Pertile
Moderation: Elisabeth Alber – Fondazione Alexander Langer Stiftung
18.15 Umtrunk
In Zusammenarbeit mit: Casarci, Gemeinde Sterzing, Stadtbibliothek Sterzing
Gäste:
Valentin Mufila – Kongolesischer Singer-Songwriter
Marco Pertile – Professor für Völkerrecht an der Universität Trient, spezialisiert auf humanitäres Völkerrecht und natürliche Ressourcen in bewaffneten Konflikten
Sheila Romen – DPPA-Mitarbeiterin der Vereinten Nationen in Kinshasa, mit über einem Jahrzehnt Erfahrung in Peacebuilding und dem Schutz von Zivilpersonen in der Großen-Seen-Region
Euromediterranea ist die wichtigste jährliche öffentliche Veranstaltung der Alexander Langer Stiftung: ein Moment des Dialogs über die Themen, die das Denken und Handeln Alexander Langers geprägt haben — Frieden, ökologische Gerechtigkeit, Menschenrechte und Begegnung zwischen Kulturen. Die Veranstaltung ist eng mit dem Internationalen Alexander-Langer-Preis 2026 und seiner Verleihungszeremonie verbunden.
Die Ausgabe 2026, One Planet. Joining Hands, ist der Klimagerechtigkeit und der Friedensarbeit gewidmet. Im Mittelpunkt steht François Kamate Kasereka, Träger des Internationalen Alexander-Langer-Preises 2026: ein junger kongolesischer Aktivist aus Nord-Kivu, der durch die Macht der Gewaltlosigkeit für den Schutz des Virunga-Nationalparks, gegen Ressourcenausbeutung und für eine gerechte ökologische Wende kämpft. In Nord-Kivu ist das Zusammenspiel von bewaffneten Gruppen, Ressourcenausbeutung und Klimakrise dramatisch spürbar: In diesem Kontext erweist sich der Umweltaktivismus als eine vielfältige Form der Friedensarbeit, denn die Klimakrise wirkt als Konfliktverstärker, während Frieden eine unabdingbare Voraussetzung für jede wirksame Klimapolitik ist.
Wie Alexander Langer lehnt Kamate die Logik des Extraktivismus ab und setzt auf eine sozial wünschenswerte ökologische Transformation, verwurzelt im lokalen Dialog und in globaler Verantwortung. Euromediterranea 2026 lädt ein, über folgende Herausforderung nachzudenken: Frieden und Klimagerechtigkeit als zwei Seiten derselben Medaille zu begreifen.
Euromediterranea 2026 vereint, in drei Tagen der Begegnung zwischen Bozen und Sterzing, Aktivist*innen, Forschende und internationale Fachleute, die an der Schnittstelle von Klimagerechtigkeit, Menschenrechten und Friedensarbeit tätig sind.
Das Programm wechselt zwischen Workshops für Jugendliche, Festakte, Podiumsgesprächen, Filmvorführungen und Musik, mit Gästen, die Stimmen und Erfahrungen im Zeichen des Geistes Alexander Langers einbringen: Zuhören, Gewaltlosigkeit und geteilte Verantwortung.
Treffpunkt:
Stadttheater
Kontaktinfo:
Fondazione Alexander Langer Stiftung
Nützliche Links:
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