Die Veranstaltungsreihe fußt auf der kosmopolitischen Herkunft der Sammlerfamilie Fromm, aber nicht nur darauf: Über die Familiengeschichte hinaus richtet sich der Blick auch auf das Geschehen in Meran zu diesem Zeitpunkt ab 1905. In diesem Jahr wählte die Familie das erste Mal Meran als Kurort, sie war ins Gesellschaftsleben integriert und gestaltete es aktiv mit. Heuer liegt der Fokus auf folgenden Inhalten: dem vino consagrable, der Musik, der Architektur und der Literatur.
Villa Campenhausen:
„Ein Landhaus bei Merano“
Wanda Birke
Die Villa Campenhausen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Villa Freischütz in Obermais gelegen, wurde im Jahr 1933 von Baronin Marguerite von Campenhausen in Auftrag gegeben.
Es ist nicht auszuschließen, dass Franz Fromm in der damals noch weitgehend unbebauten Umgebung den Entstehungsprozess dieses Baus von seinem Garten aus verfolgen konnte. Innerhalb der in den 1930er-Jahren in Meran realisierten Wohnbauten nimmt die Villa Campenhausen eine besondere Stellung ein. Gestaltung und Formgebung der Villa stehen beispielhaft für den international geprägten Stil der modernen Architektur ihrer Zeit. Sowohl die Wahl des Architekten Johannes Ludwig, als Vertreter einer funktional orientierten Architektursprache, als auch die häufigen Eigentümerwechsel
der Villa verweisen auf eine interessante und abwechslungsreiche Geschichte des Bauwerks.
Mit freundlicher Unterstützung von Ewald Gruber.
Treffpunkt:
Villa Freischütz - Das Hausmuseum
Kontaktinfo:
Villa Freischütz - Das Hausmuseum
Nützliche Links:
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